Regenschauer in der Nacht

Still ist es geworden.
Keine Worte, kein Gedanke
schwebt zu Papier.
Nur Rennen und Schaffen
Müde ist der Geist.
Gelähmt der Körper
von Hitze und Staub.

Doch plötzlich,
freie Stunden.
Sie bringen Ruhe für die Beine
lassen Frieden finden.

Ein Regenschauer,
er kühlt nicht nur das Pflaster.
Im Garten heben
welke Blumen
ganz freudig ihre Köpfe
der wärmenden Sonne entgegen.

Klar ist die Luft
und frei der Kopf.
Jetzt fliegt geschwind
übers Papier der Stift.
Fängt ein, die Schattten der Zeit.

(c) 2008 Michael Dänel

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